Warum sagt niemand STOP?

Mir reicht es! Es wird der Kopf in den Sand gesteckt!

Wie wäre es wenn Du in ein Lebensmittelgeschäft betreibst und Du verdienst das Geld dass Du Dir mit Deiner harten Arbeit auch verdienst?

Wie wäre es wenn die Kunden es zu schätzen wissen was Du Schluß endlich für Sie tust?

Wie sieht der Tagesablauf eines Kaufmannes überhaupt aus oder sagen wir sieht seine Woche aus?

Ich war selbst Lebensmittelhändler. Ich weiß genau wovon ich spreche. Aber öffentlich darf man nicht aussprechen, dass man eine 70 Stunden Woche  hat, an Wochenenden die Bestellungen und die Buchhaltung macht und für seine Familie keine Zeit mehr da ist, geschweige denn für sich selbst. Die Verantwortung für Mitarbeiter trägt und viel totes Kapital liegen hat, dass mit Verderb und Ablauf immer wieder an seine Grenzen des Gewinns kommt.

Viele Kunden oder auch Mitarbeiter sehen nur wenn der Kaufmann oder der Chef wieder mal auf Urlaub ist oder er sich ein neues Auto kauft.  Von den Kunden kommen dann die Kommentare wie: Ja da müssen wir aber viel Geld hereintragen dass Sie sich das leisten können!

Oder von den Mitarbeitern kommt der Kommentar, was wir müssen die Stunden des Chefs schon wieder mitmachen? Das kann man von uns nicht verlangen.

Dies und sehr viel mehr habe ich mir in meiner 11 jährigen Tätigkeit als Kaufmann anhören müssen. Ich hatte 15 Mitarbeiter auf 3 Filialen aufgeteilt und bildete in dieser Zeit 8 Lehrlinge aus.

Es reicht mir.

Ich weiß von vielen ehemaligen Kollegen, mit denen ich in Beratungen arbeite, dass  es Ihnen genauso geht. Als ich einmal ein Direktmailing an die Bewohner aussendete mit der Überschrift: Dieses Geschäft betreibe ich für Sie liebe Kunden und nicht für mich. Ihr Grund und Boden wird immer weniger wert wenn es keinen Nahversorger mehr im Ort gibt, oder liebe Tourismusbetriebe es lohnt sich nicht in Großhandelsgeschäfte einkaufen zu fahren, denn Ihre Gäste können dies nicht. Die möchten einen Nahversorger um die Ecke haben. Hier ging ein Raunen durch die Menge. Der Erfolg war sehr überschaubar. Ein Jahr ein plus an Kunden von 5 % aber in der Tasche blieb dadurch auch nicht mehr. Dieses Mailing war schnell wieder vergessen.

Zu allem kommt dann noch der finanzielle Druck, der in Zeiten wie diesen noch viel gravierender ist als noch vor 10 Jahren als ich den Kaufmann an den Nagel hängte. Ich habe in 11 Jahren meines DASEINS als Kaufmann Schulden aufgebaut die ich heute noch abbezahle. Heute gelingt das  in 4 Jahren schon dass ein Kaufmann Schulden aufbaut die seine Existenz bedrohen. Meist wird als Sicherheit eigener Grund und Boden hergenommen ohne zu überlegen. Es wird alles schön geredet. Es wird zu wenig hinterfragt. Es wird nicht getestet, bin ich für diesen Beruf überhaupt geeignet? Macht es mir Spaß? Der Großhandel will ja eigentlich keine rechnenden Kaufleute, denn dann würde man schon vor Unterzeichnung eines Vertrages hinterfragen ob alles stimmt was da steht. Auch mir ist es so gegangen.

Was ist passiert?

Der Großhandel hat nur seinen eigenen Profit im Auge. Die Banken kommen vor lauter Angst, dass Sie Ihr Geld nicht mehr zurückbekommen nicht mehr dazu den Kunden überhaupt zu beraten. Die Steuerberater wissen nicht wo Sie ansetzen sollen. Sie weisen zwar darauf hin, dass so manche Kaufleute nicht nachhaltig arbeiten, aber tun können Sie nicht wirklich etwas, wenn der Großhandel immer wieder beschwichtigt und sagt wir helfen ja gerne. Der Kaufmann wird dann wieder für einige Zeit ruhig gestellt und arbeitet mit noch weniger Personal, denn das ist ja immer zu viel. Wir geben Dir eine Unterstützung aber Du mußt auch etwas dafür tun. Entweder Du arbeitest mehr oder Du nimmst Dir weniger Lohn heraus. Er wird dann zum besten Mitarbeiter in seinem Geschäft und gleichzeitig zum schlecht bezahltesten. Meist kann er sich für seinen Lebensunterhalt nicht mehr das herausnehmen was ein Lehrling verdient. ER arbeitet nur mehr IN seinem Geschäft und nicht mehr AN seinem Geschäft. Er wird beschäftigt. Mehr als seine Mitarbeiter ist er ins Angestellten und Abhängigkeitsverhältnis geraten.

Die Kunden gehen zum Diskonter denn da ist ja alles sooo billig. Mit dieser Billigmasche rationalisieren die Kunden den eigenen  Lebensstandard  schleichend weg indem Sie in Kauf nehmen weite Strecken zu fahren wenn Ihnen die Milch ausgeht.

Wir rationalisieren unseren Nahversorger weg. Wir müssen unsere Eltern einmal die Woche zum Supermarkt fahren, denn es gibt keinen Nahversorger mehr, der die Ware zur Haustüre bringt. Können wir uns das wirklich nicht mehr leisten, dass ein Kaufmann auch von seiner Arbeit leben kann.

Hier müssen alle umdenken. Zuerst der Großhandel, dass er neben seinen Diskontern die er beliefert auch die Nahversorger leben lässt. Dann die Gemeinden die wegen zusätzlicher Einnahmen von Lohnsummensteuern immer wieder ja sagen zu Diskontern auf der grünen Wiese. Letztendlich  die Kunden die einmal überlegen sollten was ein Nahversorger bringt und ob es wirklich sinnvoll ist 10 Euro zu sparen und dafür ein Stück Lebensqualität und Gemeinschaft aufzugeben. Und dann noch die Banken, denen Ihre Sicherheit wichtiger ist als der Unternehmer als Mensch.

Vor allem sollte der Kaufmann umdenken und sich nicht mehr alles gefallen lassen.

Meine Sicht von aussen sieht zur Zeit  so aus:

Der Großhandel bemüht sich redlich die Kaufleute nicht an einem Ort zu versammeln um Rebellion zu vermeiden auch wird dem Kaufmann das Rechnen abgenommen indem automatisch alles vom Großhandel erledigt wird. Die Banken schauen viel zu lange zu und die Steuerberater handeln oft nicht im Sinne Ihres Kunden. Es wird in naher Zukunft keine kleinen Kaufleute oder Klein und Mittelbetriebe mehr geben, wenn hier von Seiten der Regierung, der Wirtschaftskammer und dem System nicht grundlegend etwas geändert wird. Wenn Du zur Zeit keine Sicherheiten wie Grund und Boden anbieten kannst bekommst Du kein Geld für eine Geschäftseröffnung. Jetzt gibt es schon Institutionen die Deine Idee prüfen und dann Bürge sind damit Du Geld von einer Bank bekommst. Bald wird hier noch einmal eine Instanz eingeschaltet um Bürge für die Institution zu sein. Wahrscheinlich ist es schon so, aber ich weiß es nicht.

Ich bin angetreten Kaufleuten zu helfen.

Entweder Sie als Kaufmann entscheiden sich Ihr Geschäft ohne Frust wieder auf Vordermann zu bringen und mit Leidenschaft wieder neu zu starten, oder dabei, eine Entscheidung zu treffen, damit das Dilemma nicht noch größer wird.

Ich arbeite hier gemeinsam zu Ihrem Wohle mit Experten zusammen die Ihr Geschäft durchleuchten und nachhaltig für Sie als Mensch wieder Lebensqualität bringen.

Es muss Schluß sein mit dem Versteckenspiel. Steht  auf, macht Entscheidungen.  Gemeinsam können wir etwas erreichen. Meldet Euch unter rehotz@hotmail.com für ein kostenloses und unverbindliches Erstgespräch.

Ich freue mich auf Sie. Renate Hotz

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